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Monatsübung: Zimmerbrand mit Menschenrettung

13.03.2018

Hilferufe aus einen verrauchten Gebäude, Flackernde Flammen hinter den Fenstern, Hände die gegen die Scheiben klopfen, ein hysterischer Vater der immer wieder in das brennende Gebäude zurück will.

Diesem, besonders dramatischen, Einsatzszenario stellten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Alland bei der Monatsübung im März.

Das vorrangige Ziel dieser Einsatzübung war es, die Such- und Rettungstechniken der Atemschutztrupps, sowie die interne Kommunikation und Absprache untereinander zu trainieren. Um dieses Szenario so realistisch wie möglich zu gestalten wurden die Räumlichkeiten des Übungsobjektes mit einer Nebelmaschine „verraucht“ und mit alten Möbeln eingerichtet. Spezielle LED-Lampen simulierten den Brandherd.

Sofort nach dem Eintreffen am Übungsgebäude begann der Einsatzleiter mit der Lageerkundung. Dieser wurde bereits von dem aufgebrachten Vater empfangen und über die Anzahl der Vermissten, sowie der wichtigsten Details über die Räumlichkeiten informiert.

Sofort wurde der Befehl „Personensuche unter Atemschutz, mehrere vermisste Personen“ an die Einsatzmannschaft weitergeleitet. Unter Atemschutz betreten zwei Trupps das stark verrauchte Gebäude. Innerhalb kürzester Zeit konnten alle Personen gefunden und in Sicherheit gebracht werden.

Begleitet wurden die Atemschutztrupps von zwei Übungsbeobachtern welche mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet waren, um jeden Schritt trotz des dichten Rauches jederzeit zu erkennen. Diese Wärmebildkamera wurde im Anschluss durch BM Marco Babanits, Mitglied der Feuerwehr Groisbach, den interessierten Übungsteilnehmern erklärt und jeder konnte den Umgang damit üben. Dieses Sondergerät ist für die Feuerwehren aus den Gemeinden Alland, Heiligenkreuz und Klausen- Leopoldsdorf bei der Feuerwehr Groisbach stationiert und kann bei jedem Brandereigniss angefordert werden.

Ein besonderer Dank gilt der Marktgemeinde Alland für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten und der Feuerwehr Groisbach für die Übungsüberwachung und den Einsatz der Wärmebildkamera.

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